Totgesagter nach 73 Tagen Cannabis-Behandlung aus Krankenhaus entlassen

Eine Krankheit, die im Durchschnitt eines von 30.000 neugeborenen Kindern betrifft, ist die sogenannte Neuronale Ceroid-Lipofuszinose. Früher nannte man diese Gruppe von Krankheiten auch Kinderdemenz. Die Erbkrankheit beginnt meist früh zu wirken, zwischen erstem und achtem Lebensjahr. Betroffene erleiden eine fortschreitende Zerstörung ihres Nervensystems mit einhergehender Erblindung, sich beschleunigendem geistigen Verfall und stärker werdender Epilepsie – mit letztendlich tödlichem Verlauf.

Ein solcher Fall hat soeben in Zypern großes Aufsehen erregt. Der Patient, ein Rollstuhlfahrer, war bereits im fortgeschrittenem Stadium der Erkrankung angelangt, mit durchschnittlich 12 epileptischen Anfällen pro Tag. Als sich dies binnen kurzer Zeit auf 50 Anfälle pro Tag gesteigert hatte, wurde er ins Krankenhaus eingeliefert, wo er bald an Lebenserhaltungssystemen hing und per Intubation und intravenös große Mengen von Antipsychotika und Neuroleptika verabreicht bekam, auf die er schon zuvor in geringerer, aber auch da bereits sehr hoher Dosierung eingestellt war. Dazu gehörten die Mittel Keppra, Lamictal und Diazepam. Im Krankenhaus wurde dem Patienten dann Diazepam intravenös verabreicht, was zu einer Steigerung der epileptischen Anfälle auf 80 pro Tag führte. In Folge wurde er mit Hilfe von Propofol, Midozolam und dem berüchtigten Opioid Fentanyl ruhiggestellt. Trotzdem wurde die Häufigkeit der Anfälle nicht mehr erheblich niedriger. Also stellten die Ärzte ihn auf immer mehr immer höhere Dosen von sehr starken Psychopharmaka ein. Aber nichts half.

Am 27. Tag der Behandlung wurde der Patient aufgegeben und in die Palliativstation überstellt, wo man ihn unter bestmöglichen Umständen sterben lassen wollte. Hier äußersten die Eltern des Patienten nun den Wunsch, dass Cannabiswirkstoffe zum Einsatz kommen sollten. Die Ärzte stimmten zu und verabreichten dem Patienten THC und CBD. Und da begann der Patient sich wie durch ein Wunder zu erholen, und die Rate der epileptischen Anfälle begann, sich zu verringern.

Etwa zwei Wochen später begannen die Ärzte, die ersten pharmazeutischen Mittel abzusetzen. Der Patient benötigte sie nicht mehr, da er nun Cannabis bekam. Drei Wochen nach dem Start der Cannabis-Behandlung war der Patient anfallfrei und setzte das Diazepam ab.

60 Tage nach Beginn der Cannabis-Medikation war der Patient wieder in seinem Rollstuhl und konnte ohne Hilfe atmen. Er hatte keine epileptischen Anfälle mehr. Und so wurde der Totgesagte 73 Tage nach Beginn der Cannabis-Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen. Jetzt ist er auf Cannabis eingestellt.

Die Studie ist nachzulesen unter https://battendiseasenews.com/2020/10/16/cbd-treatment-found-effective-severe-seizures-batten-disease-case/

Cannabismedizin muss als primäre Behandlungsmethode anerkannt werden, Zugangsbarrieren zu Cannabismedizin müssen fallen und Krankenkassen sollen Cannabismedizin verpflichtend übernehmen müssen, findet Aromakult.

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