Hanf ist neues Liebkind der öffentlichen Meinung

Der Dezember 2020 brachte ein überraschend klares Urteil des EUGH zugunsten THC-freier CBD-Hanfprodukte. Und kurz darauf einen UN-Beschluss zur Neueinstufung von Cannabis als Medizinpflanze mit hohem medizinischen Nutzen bei geringem Gefahrenpotential. Nun drängen Politiker und öffentliche Meinungsmacher auf freieren Umgang mit der einst umstrittenen Heilpflanze.

Zum Jahresabschluss 2020 ist deutlich erkennbar:
Der Hanf ist auf dem Weg zurück in die Medizinschränke aller Welt.

Cannabis ist heute international als Medizinpflanze anerkannt. UN und WHO attestieren ebenso diverse medizinische, therapeutische Anwendungspotentiale bei geringem Risikopotential, genauer nachzulesen HIER. Heise veröffentlichte kürzlich HIER eine Übersicht der Heilpotentiale.

Cannabis der annähernd THC-freien Art, wie es bereits auf der ganzen Welt in großer Produktvielfalt unter dem Begriff CBD verkauft wird, gilt in der EU als lebensmittelfähig. CBD ist als ungefährlich eingestuft. Man kann für Produkte mit CBD eine Novel-Food-Zulassung erhalten. Dies forderte das österreichische Gesundheitsministerium sogar öffentlich von der EU-Kommission (ORF-Artikel HIER). Es gibt EU-weit, aber auch international noch keine einheitlichen Höchstgrenzen für THC-Gehalte. In Österreich gilt 0,3%.

Der ORF sendete vier Tage nach dem UN-Urteil die Sendung Drogenpolitik: Legalisierung als Chance. Die Tageszeitung Der Standard druckte einen Literaturtipp über ein Buch, das den Eigenanbau von Cannabis zum Inhalt hat. Die Vielseitigkeit von Hanf, als Medizin, Nahrungsmittel und Rohstofflieferant, propagieren nun auch laufend Provinzzeitungen wie z. B. die Sächsische HIER.

2020 Legalizations

In den USA wurde 2020 in zahlreichen Bundesstaaten Cannabis legalisiert und ein Gesetzesentwurf eingebracht, um das Heilkraut auch auf Bundesebene zu legalisieren. International haben wieder weitere Staaten Cannabis legalisiert, darunter Argentinien, Luxemburg, Mexico und Thailand. Den aktuellen Stand hält Wikipedia HIER bereit.

Immer noch offen steht die Einrichtung eines Runden Tischs der Experten durch die österreichische Politik, um für unser Land einen neuen Weg in Sachen Cannabis zu entwickeln. Das ist nötiger denn je: Seit kurzem sind die geltenden Gesetze in Österreich eigentlich nicht mehr konform mit den UN-Einheitsabkommen. Das bei uns geltende Verbot der medizinischen Abgabe von Cannabisblüten und Cannabis-Vollextrakten ist genau genommen sogar ein Verstoß gegen das Einheitsabkommen geworden.

https://AROMAKULT.com freut sich auf den Runden Tisch.

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