4x mehr Trockenmasse: Deutsche Forscher belegen Überlegenheit von Cannabis

Jeder Warenhersteller träumt von solchen Headlines: dass sein Produkt effizienter und genügsamer und umweltfreundlicher ist als die Konkurrenz. Der Cannabis-Pflanze allerdings fallen solche Schlagzeilen leicht. Sie gilt als unkomplizierte Kulturpflanze mit rekordverdächtig geringem Bedarf an Wasser, Schutzmitteln oder Nährstoffen.

Agrar-Forscher in der deutschen Universitätsstadt Potsdam haben in Feldversuchen auf einigen der sandigsten, trockensten Böden Norddeutschlands, wo jährlich im Durchschnitt kaum mehr als ein halber Meter Niederschlag fällt, Hanfsorten aus dem EU-Sortenkatalog angebaut, um deren Effizienz bei Wasserverbrauch und Trockenmasse zu messen. Sie stellten fest, dass der Hanf sogar in Dürreperioden gut über die Runden kommt, weil seine Wurzeln offenbar Grundwasser aufspüren. Die beobachtete Cannabispflanze produzierte im Dürrejahr 2018 rund 2,4 Kilogramm Trockenmasse je genutztem Kubikmeter Wasser, 60% davon waren als Fasern nutzbar. Baumwolle produziert bei dieser Wassermenge 0,4 Kilogramm Trockenmasse, benötigt daher weitaus mehr Feuchtigkeit. Hanf bietet also in weniger feucht-heißen Klimazonen eine umweltfreundliche regionale Alternative mit weitaus mehr Fasergewinnung. Details zur Studie des Potsdamer Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie sind nachzulesen unter https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/hanf-eine-wassersparende-alternative-zur-baumwolle/

Zählt man hinzu, dass Hanf kaum gedüngt werden muss und äußerst robust gegen Schädlinge und Krankheiten ist, lässt sich gut die Nachhaltigkeit des Booms auch der Hanftextilien erkennen. Hanf als regionaler Faserlieferant für Papier und Textil wird einer der größten Märkte der nächsten Gesellschaft werden.

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