Viele Tiere sprechen hervorragend auf CBD an

Dr. Stephanie McGrath an der Universität von Colorado forscht seit 2016 an Hunden mit schwerer Epilepsie. Sie beschäftigt sich mit den Fällen, wo traditionelle Epilepsie-Medikamente nicht oder nicht ausreichend wirken – bzw. wo sie zu so schweren Nebenwirkungen führen, dass die Lebensqualität von Hund und Herrl erst recht wieder stark beeinträchtigt ist.

Nachdem eine kleine Studie mit 16 Hunden sehr hoffnungsvolle Ergebnisse gebracht hatte – gut 90 Prozent der Hunde zeigten eine teils starke Verringerung der Häufigkeit der Krampfanfälle –, begann McGrath 2018 mit einer klinischen, doppelt verblindeten, placebokontrollierten Studie an 80 Hunden. Das ist die Sorte von Studie, deren Gültigkeit niemand anzuzweifeln wagt. Die Studie wird im März 2021 abgeschlossen. Die Vorläuferstudie ist hier nachzulesen.

Anhand der bisherigen, zweijährigen Arbeit mit den Hunden und der Gabe von CBD muss McGrath nun einräumen, dass leider nicht alle Hunde auf das Cannabis-Mittel ansprechen. Warum, das ist eine der Fragen, die McGrath unbedingt noch beantworten will. Deshalb hat sie eine Nebenstudie zur richtigen Dosierung pro Kilogramm Körpergewicht gestartet, wie hier nachzulesen.

Epilepsie: Großer Leidensdruck bei Hund und Herrl

Wer Erfahrungen mit Epilepsie bei Tieren hat, kennt deren Schrecken. Der Autor dieser Zeilen musste 2007 seinen viereinhalbbjährigen Kater einschläfern lassen, der zuletzt über ein Dutzend schwerer Anfälle pro Tag hatte, wobei er seinen Urin auf sich selbst und die Umgebung verteilte und es auch zu schweren Selbstverletzungen kam, da das Tier sich durch die Heftigkeit der Anfälle mitunter z. B. Krallen ausriss. Die klassischen Medikamente hatten anfangs gewirkt, aber den Charakter des Tieres stark verändert; aus einem liebenswürdigen Dummkopf hatten sie einen mürrischen, müden und traurigen Fellsack gemacht, der keine Freude am Leben mehr zu haben schien. Und bei den trotzdem immer noch täglich auftretenden Anfällen blieb nur ein Einlauf mit Valium, der das Tier so außer Gefecht setzte, dass es liegend zum Fressnapf kriechen musste, wo es dann große Mengen Futter verschlang, weil der Anfall so viel Energie gekostet hatte. Damals kannte noch niemand CBD.

Die Studie von McGrath hat das Zeug zu Großem. Werden nämlich signifikante Wirkungen festgestellt, muss das Ergebnis auch in die Humanmedizin berücksichtigt werden. Dort macht CBD als Mittel gegen Epilepsie bereits seit Jahren immer mehr von sich reden. Die Akzeptanz als Arznei – und eine entsprechende Kostenübernahme-Garantie seitens der Krankenkassen – steckt aber noch in den Kinderschuhen.

Im Übrigen ist Epilepsie eine äußerst mysteriöse Krankheit. Sie kann genauso von Gehirntumoren oder nach Gehirnverletzungen auftreten, wie sie psychische Ursachen haben zu können scheint. Deswegen sind Therapien niemals für alle Betroffenen gut. Die Forscher tappen hinsichtlich der Ursachen nach wie vor leidlich im Zwielicht.

In einigen Wochen wird McGrath die Daten ausgewertet haben und publizieren. Wir bleiben dran und werden darüber berichten. Hier ein Bericht der Universität Colorado.

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