Nano-Cannabis soll gefürchteten Hirntumor eindämmen

Vor Jahren sorgte eine kleine Studie für Aufsehen, in der Glioblastom-Hirntumore mit direkter Zuleitung des Cannabis-Wirkstoffs THC behandelt wurden – mit signifikant lebensverlängernder Wirkung. Nun wird wieder an der berüchtigten Krebsform geforscht – in Slowenien, mit einer Kombination aus CBD und CBG und Nanopartikeln als Trägersubstanz.

Die Firma hinter den neuen Forschungsansätzen heißt MGC Pharmaceuticals, ist auf Cannabis-Wirkstoffe spezialisiert und hatte bereits für Schlagzeilen gesorgt, weil sie zeigen konnte, dass eine selbstentwickelte Nanopartikel-Technik die Verfügbarkeit von Cannabis-Wirkstoffen bei COVID19-Patienten verbessern konnte. Die Verbesserung der Erholungsrate bei den untersuchten Betroffenen war ungewöhnlich massiv – nämlich 100 Prozent.

Nun nimmt sich das Unternehmen, dessen Aktien durch den Covid-Erfolg enorm an Wert zugelegt haben, den nächsten Kandidaten für eine Cannabis-Therapie vor: das Glioblastom, den gefürchtetsten und tödlichsten aller Gehirntumor-Formen.

Bereits im Jahr 2006 ist eine Studie unter der Leitung des Cannabis-Pioniers Manuel Guzman publiziert worden, die vielversprechende Wirkung und eine hohe Sicherheit bei der Verabreichung des Cannabis-Wirkstoffs THC direkt in die tumoröse Gehirnsubstanz von Glioblastom-Patienten aufzeigen konnte und dabei bemerkenswerterweise sogar ohne psychoaktive Nebenwirkungen blieb.

Anti-Krebs-Wirkung von Cannabis mit Nanotechnologie potenzieren

Seither gab es zahlreiche weitere Studien, die an der Wirkung von Cannabinoiden in der Krebsbehandlung forschten und fast durchgehend beachtliche Erfolge beobachten konnten. Nativ Segev und Roby Zomer, die MGC-Gründer, wollen nun ihre an Covid19 erprobte Nanopartikel-Technik einsetzen, um erneut direkt gegen das Glioblastom vorzugehen. Diesmal soll am Nationalen Biologie-Institut und dem Medizinischen Zentrum der Universität Ljubljana in Slowenien aber nicht THC, sondern eine Kombination von CBD und CBG mit Hilfe der Nanopartikel direkt in die Glioblastom-Tumore eingeschleust werden. CBD soll dabei die Lebensfähigkeit der Tumorzellen eindämmen, während CBG das Fortschreiten des Tumors unterbinden und die Tumorstammzellen töten soll.

https://AROMAKULT.com wartet mit Spannung auf die Ergebnisse und ist zuversichtlich, schließlich nutzten Krebspatienten schon vor tausenden Jahren nachweislich Cannabis.